Bettwanzen Bisse

Bettwanzen Bisse

Bettwanzen Bisse können von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich aussehen. Es gibt Menschen, bei denen keine Stiche sichtbar werden ca. 20%, andere hingegen reagieren stark allergisch.

Bettwanzen Bisse

Bettwanzen Bisse

können von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich aussehen. Es gibt Menschen, bei denen keine Stiche sichtbar werden ca. 20%, andere hingegen reagieren stark allergisch.

Bettwanzen Bisse

Bettwanzen Bisse

können von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich aussehen. Es gibt Menschen, bei denen keine Stiche sichtbar werden ca. 20%, andere hingegen reagieren stark allergisch.

Bettwanzen Bisse

Meistens sind die Bisse am nächsten Morgen sichtbar, allerdings ist eine zeitliche Verzögerung von mehreren Tagen nicht selten zu beobachten. Ist der Wirt gefunden, saugen sie zwischen fünf bis zehn Minuten, wobei sie oft mehrmals zubeissen, da sie nicht immer ein Gefäß treffen.

So können ganze „Wanzenstraßen“ entstehen, die Bisse können aber auch ungleichmäßig gruppiert zusammenstehen. Da die Kontaktzeit zum Wirt während einer Blutmahlzeit recht lange dauert, wurde oft spekuliert, ob Bettwanzen Krankheiten übertragen können. Mehr als 40 verschiedene Erreger wurden hier schon verdächtigt. Bis heute gibt es allerdings keine einzige nachgewiesene Infektion.

Bettwanzen Bisse

Die Mundwerkzeuge der nachtaktiven Bettwanzen sind besonders ausgebildet, um die menschliche Haut durchstechen zu können. Während des Saugaktes wird Speichel eingebracht, der nicht nur antikoagulierende, anästhesierende und hämolysierende Stoffe enthält, sondern auch sensibilisierende Proteine. Die Diagnose einer Cimikose wird anamnestisch und klinisch gestellt. Am häufigsten betroffen sind Körperteile, die im Schlaf nicht bedeckt sind, also Arme, Schultern und Beine. Bei kleinen Kindern können auch Gesicht und sogar die Augenlider betroffen sein. Selten hingegen sind Achselhöhlen oder Kniebeugen betroffen, die oft von anderen Insekten und Zecken bevorzugt werden. Wegen der anästhesierenden Wirkung des Speichels werden die Bisse zunächst nicht bemerkt.

Bettwanzenbisse

Erstmals gestochene Menschen weisen vielfach gruppierte Urtikae auf. Die Stichreaktion hängt deutlich vom Sensibilisierungsgrad ab. Beim wenig sensibilisierten Menschen findet man im Zentrum der ein bis zwei Zentimeter großen Quaddel einen kleinen hämorrhagischen Punkt. Dieser ist mittels Glasspateldruck meist gut sichtbar. Im Gegensatz dazu zeigt sich beim hoch Sensibilisierten eine hämorrhagisch veränderte Urtika, die auch bis zu 20 Zentimeter groß sein kann. Sind viele Bettwanzen vorhanden, kann sich ein ausgeprägtes urtikarielles Exanthem entwickeln.

An den Armen und Beinen kann es durch den orthostatischen Druck auch zur Bildung von Vesikulae und Bullae kommen. Im Verlauf kann es zu stark juckenden Papeln kommen, die über mehrere Tage persistieren können. Aufgrund des starken Pruritus sind ekzematöse Läsionen und Superinfektionen nicht ungewöhnlich; sie können von Fieber und einem Krankheitsgefühl begleitet sein. Die Blutmahlzeiten von Bettwanzen können so ausgeprägt sein, dass bei schwerem chronischen Befall Betroffene Anämien entwickeln können. Es gibt einzelne Fallberichte über systemische Reaktionen wie anaphylaktische Reaktionen und Asthma. Bei wiederholten Bettwanzenstichen tritt häufig auch eine Toleranz auf. Die klinische Symptomatik bezieht sich dann nur noch auf kleine Einstiche, die kaum mehr bemerkt werden. Kleine Blutflecken sind dann die einzigen Hinweise.

Da Reaktionen auf Stiche und Bettwanzen Bisse von Arthropoden unspezifisch sind, gehören diese zu den häufigsten Fehldiagnosen. Besonders Stiche anderer Insekten wie von Mücken, Gelsen oder Flöhen können morphologisch recht ähnlich erscheinen. Es kommen aber auch Bisse und deren Begleitreaktionen anderer Epizoonosen differenzialdiagnostisch in Betracht. Weitere mögliche Verwechslungen bestehen mit allergischen Reaktionen, zum Beispiel gegen Nahrungsmittel. Auch kommen zum Beispiel Urtikaria, Windpocken, Prurigo simplex subacuta, Erythema exsudativum multiforme differentialdiagnostisch in Betracht. Insbesondere bei Kleinkindern kann die korrekte Diagnose erschwert sein.

Unkomplizierte Wanzenbisse verheilen in ein bis zwei Wochen

Entscheidend für einen Therapieerfolg ist natürlich erst die Sanierung des Wohnumfeldes beziehungsweise der Räume. Bettwanzen haben einen typischen süßlich penetranten Geruch, der zum Beispiel beim Klopfen auf der Matratze bemerkt wird. Der Geruch entstammt den Stinkdrüsen, die ein Alarmsekret zur Abwehr von Feinden absondern können. So können zum Aufspüren von Bettwanzen auch speziell ausgebildete.

Spürhunde eingesetzt werden, die die Parasiten überall schnell ausfindig machen. Die Bekämpfung (mit Insektiziden) sollte unbedingt durch einen Experten durchgeführt werden. Sie dauert oft Monate und benötigt Erfahrung.

Wichtig Bettwanzenbekämpfung
Bettwanzen Wärmeentwesung

Wanzen vertragen weder niedrige noch hohe Temperaturen. Kleine Gegenstände wie Bilderrahmen, Bücher können in Folie verpackt und für zwei Tage bei minus 18° C tiefgefroren werden; dies tötet Wanzen und Eier ab. Auch eine Behandlung bei Temperaturen über 50–60° C ist erfolgreich. Wärmeentwesung

Matratzenbezüge und Bettzeug sollten bei mehr als 60° C gewaschen werden. Präventiv raten Experten vom Kauf gebrauchter Möbel und Matratzen ab.

 

 

 

 

Quelle: http://www.aerzteblatt.de